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Valeska Schneider

Professionelle Surferin

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Über Valeska

A brave for the wave - Waves for a brave


Mir wurde früher oft gesagt: "Du hättest so eine tolle Surfkarriere machen können, wenn du schon als Kind mit dem Surfen angefangen hättest"

Ich musste einige Hürden bewältigen, um dahin zu kommen, wo ich heute bin. Aber vielleicht waren es gerade diese Umstände, die mir die nötige Motivation und den Ehrgeiz gaben, mein Ziel in einer von Männern dominierten Welt zu erreichen. Das hat mich zu einem stärkeren Menschen gemacht, und ich schätze das, was ich erreicht habe, umso mehr.

In einer bayerischen Kleinstadt geboren und aufgewachsen zu sein, weit weg vom offenen Meer, ist nicht gerade die beste Voraussetzung, um Profisurferin zu werden. Aber auch von Bethany Hamillton hätte niemand gedacht, dass sie wieder surfen würde, nachdem sie bei einer Haiattacke ihren Arm verloren hatte.

Als ich während eines Auslandssemesters in Australien das erste Mal mit dem Sport in Berührung kam, war ich sofort Feuer und Flamme: Ich hatte auf jeden Fall das durchschnittliche Einstiegsalter überschritten, aber ich wusste, dass ich diesen Traum verfolgen musste...

„Small steps towards big Goals to reach dreams.“


Ich suchte mir professionelle Trainer und trainierte so gut wie bei jedem Wetter, auch wenn es windig war und die Wellen sehr unruhig. Am Anfang musste ich viele Niederlagen einstecken, aber jeder kleine Sieg brachte mich mehr voran als jede Niederlage. Ich glaube, wenn man wirklich leidenschaftlich bei einer Sache ist, geht es nicht darum, der Beste zu sein.

Es geht darum, seinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, um sich seinen persönlichen Traum zu erfüllen - und das ist mir 2017 endlich gelungen, als ich mich für das deutsche Nationalteam für die ISA World Surfing Games qualifiziert habe. 2019 kam die Disziplin Rapid Surfing (Surfen auf stehenden Wellen) hinzu, mit dem Ziel, die Citywave World Tour und Rapid Surf League zu gewinnen. Im Laufe der Jahre habe ich mein Training immer mehr professionalisiert und damit meine vermeintliche Schwäche - Spätstarterin mit 20 Jahren zu sein - in eine Stärke verwandelt.
Heute bin ich eine der wenigen Frauen auf der Welt, die diesen Traumjob hauptberuflich ausüben können!

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